Performatives Kollektiv

info@diehappyfew.de www.facebook.com/diehappyfew


Training

Training
Training


Training als künstlerischer Prozess

Unser Training besteht im Kern aus der Ermächtigung der PerformerInnen zu einer selbständigen Kunstpraxis. Wir verbinden dies mit dem Ziel, Theater als Kunst erlebbar zu machen und dieses Erlebnis in die Öffentlichkeit weiter zu tragen.

Das Training aktiviert und fördert Kreativität, Unabhängigkeit und Autorenschaft im künstlerischen Prozess. Hierdurch wird der Dialog zwischen PerformerInnen, Regie, Dramaturgie und den Gewerken auf eine neue Ebene gehoben. Es existieren gleichberechtigte autarke Stimmen in einem intensiven und stetig selbstverständlicher werdenden Austausch, um gemeinsam ein alle Beteiligten begeisterndes Ergebnis zu erzielen.

Das Training betont Teamspirit als eine entscheidende Komponente im gemeinsamen künstlerischen Handeln. Dieser Spirit enthält den Funken, Theater als Kollektivkunst wieder zu entdecken, dadurch Hierarchien abzuflachen und schließlich ganz zu neutralisieren. Wir bieten euch ein inszenierungsbegleitendes Training an: postdramatisch ausgerichtet, Performance affin.
Es eröffnet neue Perspektiven der Analyse und Inszenierungsideen. Das Training ist weniger ein Fitnesstool als denn ein konkret praktisches Erproben und Ausprobieren des Materials, das ihr für eure Performance ausgewählt habt. Wie wird der Weg von dem Material zur Inszenierung gefunden? Was bedeutet dieser Weg in der künstlerischen Praxis?

Wir richten uns an euren Trainings- und Probenbedarf aus. Die künstlerischen Entscheidungen werden stets von euch getroffen. Wir verstehen uns als TrainerInnen, die euch begleiten, unterstützen und den Rahmen für eure künstlerische Entdeckungen herstellen.


Wir würden uns freuen, wenn ihr mehr wissen wollt! Ihr erreicht uns hier:

training@diehappyfew.de




Die TrainerInnen

Anastasija Klee ist Schauspielerin und Theaterpädagogin. Sie wuchs in Kasachstan auf und schloss 2012 ihre Ausbildung im Bereich Schauspiel an der Akademie der Künste in Almaty, Kasachstan, ab. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin studiert Anastasija Klee aktuell Theater- und Literaturwissenschaften an der Freien Universität Berlin. In Kasachstan war sie bis 2014 als Schauspielerin am deutschen Theater in Almaty engagiert. Sie ist aktive Teilnehmerin der internationalen Theaterlaboratorien (u.a. bei den Seminaren von J. Alschitz und Klim). Seit 2014 wohnt Anastasija Klee in Berlin und arbeitet hier als Schauspielerin für Theater und Film sowie als Theaterpädagogin und Assistentin des Pädagogen und Regisseurs Prof. Jurij Alschitz am Internationalen Theaterinstitut Akt-Zent.



Steffen Neupert (M.A. Kultur- und Theaterwissenschaften) ist freier Dramaturg, Performer, Theaterpädagoge und Projektkoordinator. Seit 1987 ist Steffen in der freien Theaterszene aktiv. Seine erste Performance hieß Das Gelächter. Gemeinsam mit den Anarchistischen Göttern aus Schizophrenia studierte er seine erste No-Budget-Eigenproduktion ein. Diese Produktion war ein Türöffner für den weiteren Zugang zum Theater und Grundbaustein für die Verstetigung einer selbständigen Kunstpraxis. In Berlin 1988 angekommen, studierte Steffen an verschiedenen Privatschulen Schauspiel, er schloss sich freien Gruppen an und begann seiner wissenschaftlichen Neugier nachzugehen. Seither ist er in verschiedenen Ensembles spielend und/oder dramaturgisch unterwegs. Station machte er im Wildflecken-Theater, im R.A.T., den Chekh-Off-Players und in der Kompanie von Mia Kaspari. Für das Kleist-Forum in Frankfurt/Oder bewährte er sich als Projektreferent und kommissarisch als künstlerischer Leiter. Als Produktionsdramaturg arbeitete er für theatrevolution, Miriam Sachs und das Theater der Migranten. Im Programm Kultur macht stark Plus unterstützt er als Projektkoordinator die kulturell-künstlerische Bildungsarbeit von Menschen mit Fluchterfahrung.
Seit 2016 hat er im Theaterkollektiv Die Happy Few den Weg einer libertären Kunstpraxis wiedergefunden und ist im Rahmen von Interventionen sowie Theateraktionen an einer künstlerischen Revitalisierung des Agit-Prop-Theaters beteiligt.